Zum Hinrichtungsvideo von Saddam Hussein
Das klingt nach Beschiss
Stellen Sie sich mal vor Sie wären ein Wärter in einem Gefängnis mit Gefangenen die in Todeszellen auf die Vollstreckung warten. Dazu braucht es wohl ein dickes Fell. Man lernt Verbrecher wie Menschen mit all Ihren Bedürfnissen, Sorgen, Aengsten kennen und dann werden Sie exekutiert. Vielleicht gewöhnt man sich daran und lernt seine Aufgabe sogar zu schätzen. Je nach Arbeitsmarktlage will man so eine Stelle gar behalten. Dies dürfte in besonderem Masse im besetzten Irak der Fall sein.
Deshalb ein paar Fragen...
Wie kommt es dazu dass ein Video von Saddam Husseins Hinrichtung mit einem Handy aufgenommen und verbreitet wird? Jeder Depp weiss doch das dies Zurückverfolgt werden kann. Der Mann wurde ja auch bereits gefasst und verliert wohl seinen Job.
Werden die Wachleute nicht kontrolliert wenn Sie die Gefängnisse betreten oder ist es nicht weiter wichtig was man rein und raus trägt in irakischen Haftanstalten? In den Todestrakt? Gerade dann, wenn man als Wachpersonal für einen Ex-Diktator eingeteilt ist?
Wird so eine Exekution nicht von Vorgesetzten überwacht? Oder "neutralen" Personen ausgeführt? Dazu muss man wissen das die "Hobbyfilmer" den Erhängten vor seinem Tod massiv beleidigt haben bevor er ins Jenseits befördert wurde.
Können sich irakische Staatsangestellte Videohandys leisten?
In einem Land mit einem Bruttosozialprodukt(BSP) pro Kopf von 462 $ (2003). Kann das pro Kopf Einkommen nicht höher liegen, im Gegenteil es wird um einiges tiefer ausfallen. In Deutschland beispielsweise liegt es bei 30% des BSP aber selbst die Weltbank verfügt über keine genauen Zahlen für den Irak.
All diese Fragen kann man sich selber mit etwas Eigeninitiative selber beantworten.
Wie kommt es nun also zu diesen Aufnahmen und vor allem weshalb?
Geldgier ist nicht anzunehmen, genauso wenig Geltungsdrang, wie gesagt der Filmer kann ganz einfach eruiert werden.
Vielleicht als Information oder Geschichtsaufzeichnung.
Wer profitiert davon?
Ich bin gegen die Todesstrafe aber in diesem einen Fall hat es wohl gar etwas Gutes. Nicht für den Ermordeten versteht sich aber für die Ruhe im Irak. Ein eingesperrter Saddam Hussein wäre weiterhin ein Thema. Streitigkeiten über Haftbedingungen, die Rechtmässigkeit eines Urteils oder gar Neuverhandlungsversuche wären an der Tagesordnung. Seine Anhänger könnten versuchen Ihn freizupressen, in zum Märtyrer hochstilisieren oder kurz gesagt er würde kaum vergessen.
Deshalb kann es einer Regierung die endlich Ruhe im Land anstrebt nur Recht sein das Thema so schnell wie möglich abzuhaken. Was auch geschehen ist, während die "Welt" noch über die Rechtmässigkeit der Verurteilung stritt wurde sie vollstreckt.
Nun hätte man die Vollstreckung wie üblich amtlich über diverse Medien verbreiten können, in erster Linie wohl Zeitungen. Was bei einer Analphabetenrate von 59,6% nur wenige Menschen und zudem mit zeitlichen Verzögerungen erreicht hätte.
Oder über das Fernsehen doch auch dass erreicht nur sehr geringe Teile der Bevölkerung und ist wegen der schlechten Stromversorgung nur selten verfügbar.
Was also liegt näher als die Mitteilung per Mobilnetz zu verbreiten zumal der Irak vollständig abgedeckt ist und zum schauen eines Videos oder Bildern weder Lesen noch Schreiben erforderlich sind.
Wäre ich Verantwortlicher Regierungsmann oder deren Berater einer PR-Firma würde ich das genau so handhaben. Interessant wäre zu erfahren ob und in wiefern der Videotäter bestraft wurde. (Eine Verhaftung allein ist noch keine "Bestrafung")
So liegt die Vermutung nahe das die Videobotschaft von höherer Stelle eingefädelt wurde auch wenn dies wie eine weitere Verschwörungstheorie klingen mag, vertritt dieser Blog diese Meinung, so wahr mir der logische Verstand helfe.
Stellen Sie sich mal vor Sie wären ein Wärter in einem Gefängnis mit Gefangenen die in Todeszellen auf die Vollstreckung warten. Dazu braucht es wohl ein dickes Fell. Man lernt Verbrecher wie Menschen mit all Ihren Bedürfnissen, Sorgen, Aengsten kennen und dann werden Sie exekutiert. Vielleicht gewöhnt man sich daran und lernt seine Aufgabe sogar zu schätzen. Je nach Arbeitsmarktlage will man so eine Stelle gar behalten. Dies dürfte in besonderem Masse im besetzten Irak der Fall sein.
Deshalb ein paar Fragen...
Wie kommt es dazu dass ein Video von Saddam Husseins Hinrichtung mit einem Handy aufgenommen und verbreitet wird? Jeder Depp weiss doch das dies Zurückverfolgt werden kann. Der Mann wurde ja auch bereits gefasst und verliert wohl seinen Job.
Werden die Wachleute nicht kontrolliert wenn Sie die Gefängnisse betreten oder ist es nicht weiter wichtig was man rein und raus trägt in irakischen Haftanstalten? In den Todestrakt? Gerade dann, wenn man als Wachpersonal für einen Ex-Diktator eingeteilt ist?
Wird so eine Exekution nicht von Vorgesetzten überwacht? Oder "neutralen" Personen ausgeführt? Dazu muss man wissen das die "Hobbyfilmer" den Erhängten vor seinem Tod massiv beleidigt haben bevor er ins Jenseits befördert wurde.
Können sich irakische Staatsangestellte Videohandys leisten?
In einem Land mit einem Bruttosozialprodukt(BSP) pro Kopf von 462 $ (2003). Kann das pro Kopf Einkommen nicht höher liegen, im Gegenteil es wird um einiges tiefer ausfallen. In Deutschland beispielsweise liegt es bei 30% des BSP aber selbst die Weltbank verfügt über keine genauen Zahlen für den Irak.
All diese Fragen kann man sich selber mit etwas Eigeninitiative selber beantworten.
Wie kommt es nun also zu diesen Aufnahmen und vor allem weshalb?
Geldgier ist nicht anzunehmen, genauso wenig Geltungsdrang, wie gesagt der Filmer kann ganz einfach eruiert werden.
Vielleicht als Information oder Geschichtsaufzeichnung.
Wer profitiert davon?
Ich bin gegen die Todesstrafe aber in diesem einen Fall hat es wohl gar etwas Gutes. Nicht für den Ermordeten versteht sich aber für die Ruhe im Irak. Ein eingesperrter Saddam Hussein wäre weiterhin ein Thema. Streitigkeiten über Haftbedingungen, die Rechtmässigkeit eines Urteils oder gar Neuverhandlungsversuche wären an der Tagesordnung. Seine Anhänger könnten versuchen Ihn freizupressen, in zum Märtyrer hochstilisieren oder kurz gesagt er würde kaum vergessen.
Deshalb kann es einer Regierung die endlich Ruhe im Land anstrebt nur Recht sein das Thema so schnell wie möglich abzuhaken. Was auch geschehen ist, während die "Welt" noch über die Rechtmässigkeit der Verurteilung stritt wurde sie vollstreckt.
Nun hätte man die Vollstreckung wie üblich amtlich über diverse Medien verbreiten können, in erster Linie wohl Zeitungen. Was bei einer Analphabetenrate von 59,6% nur wenige Menschen und zudem mit zeitlichen Verzögerungen erreicht hätte.
Oder über das Fernsehen doch auch dass erreicht nur sehr geringe Teile der Bevölkerung und ist wegen der schlechten Stromversorgung nur selten verfügbar.
Was also liegt näher als die Mitteilung per Mobilnetz zu verbreiten zumal der Irak vollständig abgedeckt ist und zum schauen eines Videos oder Bildern weder Lesen noch Schreiben erforderlich sind.
Wäre ich Verantwortlicher Regierungsmann oder deren Berater einer PR-Firma würde ich das genau so handhaben. Interessant wäre zu erfahren ob und in wiefern der Videotäter bestraft wurde. (Eine Verhaftung allein ist noch keine "Bestrafung")
So liegt die Vermutung nahe das die Videobotschaft von höherer Stelle eingefädelt wurde auch wenn dies wie eine weitere Verschwörungstheorie klingen mag, vertritt dieser Blog diese Meinung, so wahr mir der logische Verstand helfe.


